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Kaffee und Chemotherapie: Eine vorsichtige Beziehung

 


Liebe Leserinnen und Leser,

Wir alle wissen, dass Kaffee mehr als nur ein Getränk ist. Er ist ein Ritual, ein Moment der Ruhe in unserem hektischen Alltag. Doch was geschieht, wenn das Leben uns herausfordert und wir uns einer Chemotherapie unterziehen müssen?

Es ist bekannt, dass Kaffee viele gesundheitliche Vorteile hat, wie zum Beispiel das Potenzial, das Risiko von Diabetes zu senken. Aber während einer intensiven Behandlung wie der Chemotherapie reagiert unser Körper möglicherweise nicht mehr so, wie wir es gewohnt sind.

Nach einer Chemotherapie kann Kaffee manchmal zu Übelkeit führen oder diese verstärken. Er kann Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Durchfall auslösen. Darüber hinaus kann die Behandlung unsere Geschmacks- und Geruchssinne beeinflussen, sodass Kaffee möglicherweise nicht mehr so schmeckt, wie wir es lieben.

Die Temperatur der Getränke ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Zu heiße Getränke können die durch die Chemotherapie bereits geschädigten Schleimhäute im Mund reizen. Es gibt jedoch keinen generellen Verzicht auf Kaffee nach einer Chemotherapie. Wenn keine spezifischen Beschwerden vorliegen, kann Kaffee sicher konsumiert werden, vorzugsweise als natürlicher Aufguss statt als lösliches Kaffeeprodukt.

Für Personen mit Durchfall ist Kaffee allerdings nicht empfehlenswert. Bei Übelkeit hängt es von der individuellen Reaktion ab. Wenn Kaffee gut vertragen wird, spricht nichts gegen den Genuss.

Meine Rat: Hören Sie auf Ihren Körper und finden Sie heraus, was für Sie funktioniert. Kaffee kann ein Genussmittel sein, aber es ist wichtig, ihn bewusst zu genießen, insbesondere nach einer so intensiven Erfahrung wie einer Chemotherapie.

Bis zum nächsten Mal, Eure Beata

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